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Schlagwort: Medienrevolution

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suche reisepartner forum Fast schon prophetisch erscheinen mir einige Passagen, die ich über Luthers ‚erste Medienrevolution‘ im Jahr 2010 für das Gottlieb-Duttweiler-Institut schrieb:

worldwide online dating site „Der große Alphabetisierungsschub der ersten Medienreformation setzt sich in einer zweiten Welle also fort. Vor allem aber fließen die Kanäle des Informationsgeschehens nicht länger ausschließlich in eine Richtung – hinab von den massenmedialen Höhen hin zu einer aufklärungsbedürftigen Menge dort unten in den Niederungen des Alltags. Die Umkehr der Fließrichtung ist vermutlich soziologisch das bedeutsamste Ereignis der zweiten Medienreformation, sie ist in ihren Folgen noch gar nicht abzusehen. Das alte Habermas’sche Modell bebt jedenfalls in allen Fundamenten, jene Welt, wo aufgeklärte Mandarine mittels eines elitären Diskurses vermittelt über die Massenmedien eine „formierte Gesellschaft“ erzeugen. Hier ist längst eine große Meuterei ausgebrochen: Die Mannschaft drängt mit Macht auf die Brücke.

partnersuche dwt bilder Da liegt auch die Chance – oder die Gefahr – der neuen digitalen Medienreformation: Fänden die zwei Katalysatoren je zusammen, ein neuer gesellschaftspolitischer Bedarf und eine innovative Technik in der Hand von Laien, dann stünde uns vielleicht eine erneute Reformation ins Haus.

what is the best google chat app for iphone Denn im Netz türmt sich inzwischen meterhoch der Zunder, vom Demokratiedefizit im Parteienstaat über die fehlende Sensibilität für die Datenfreiheit bis hin zum überhandnehmenden Lobbyismus auf allen Altkanälen – nur die zündende Flamme fehlt bisher, ein Ereignis, eine Idee oder eine Person, die den Funken schlägt. Wenn es jemals dazu käme, würde die Bewegung wohl absehbarerweise ‚kulturkonservativ‘ sein, so wie einst die Reformatoren – sie würde die ‚alten Rechte‘ der Demokratie einklagen, um unwillentlich auf diesem Weg etwas ganz Neues zu schaffen.“

free live chat room indian Dass ein Reality-Show-Tycoon mit einer Goldhamster-Frisur dabei herauskäme, habe ich damals allerdings noch nicht gedacht …

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online dating coach calgary online dating websites reviews Aus dem endlich fertig gestellten Vorwort meines Buchprojektes:

vertrauenswürdige dating seiten … „Um nicht missverstanden zu werden – ich trage keine Aversion gegen Journalisten mit mir herum, ich habe lange Zeit selbst so gearbeitet. Ich glaube nur, dass der alte Journalismus für das neue Medium nicht mehr taugt. Weil er für ein Zeitalter der Massenmedien entwickelt wurde, das heute im goldenen Abendlicht liegt, weshalb es Nostalgikern schöner erscheint, als es war. Die neue mediale Landschaft aber verlangt neue Stilformen, gewissermaßen einen ‚Postjournalismus‘: auch Journalisten sollten lernen, ‚nachjournalistisch‘ zu schreiben, weil es um ihre Zukunft geht. Sie werden nicht länger ‚vermarktet‘, sie müssen sich künftig selbst vermarkten.

first message on online dating Einiges spricht inzwischen für die Ansicht, die vor fünf Jahren noch als ‚exotisch‘ gegolten hätte. So hat die ‚Bundeszentrale für politische Bildung‘, überspitzter Thesen unverdächtig, am 17. Juli 2012 einen Reader zum Thema ‚Qualitätsjournalismus‘ veröffentlicht.[1]  In der Einleitung heißt es: „Zusammenfassend lässt sich konstatieren, dass Journalismus auf der personellen, der inhaltlichen und der symbolischen Ebene seine Relevanz, Reputation und Exklusivität eingebüßt hat.“ Die Frage, was ‚nach dem Journalismus‘ kommt, wird damit legitim. Denn nicht nur das Berufsfeld erodiert, sondern auch die Subsistenzbasis derer schwindet rapide dahin, die sich als Neueinsteiger an die veränderten Chancen in Holzhausen anzupassen suchen:

partnervermittlung junge leute camping „2,93 Euro beträgt der durchschnittliche Stundenlohn im Seg­ment „Presse, Rundfunk, Fernsehen“, wie eine aktuelle Studie belegt.“

saarbrücken dating Wenn der Journalist damit noch nicht einmal mehr den Stundenlohn einer Jungfriseuse in Vorpommern erreicht, dann lässt sich Journalismus kaum länger als ‚attraktiver Beruf‘ bezeichnen, er wird auch nicht mehr ‚die Besten‘ an sich ziehen. Als Ursache der Probleme, die Betroffene natürlicherweise immer drängender empfinden, wird einiges ins Feld geführt: Die ‚Renditesucht‘ der Verleger, die Abwanderung des Anzeigenmarktes in die Gratisblättchen und ins Internet, eine verkommene Leserschaft, die nur noch nach immer neuen Aufregern giere, der degenerierte Journalistenstand selbst, der diesem Affen auch noch Zucker gebe … und, und, und. Derweil läuft die Prekarisierung eines traditionsreichen Berufsstandes weiter, dem es heute so geht, wie vor ihm schon den Setzern, den Bergarbeitern oder den deutschen Seeleuten.

chat ohne anmeldung chat 2000 Trotzdem werden ‚Schreibende‘ in einem weitgefassten Sinn natürlich weiterhin – und auch immerzu – benötigt. Was sich lockert, ist nur eine alte Symbiose, das Geschäftsmodell zwischen Autoren und Verlagen. Dieses Modell wurde  gekündigt – und zwar von Seiten der Verleger. Ein schreibender Mensch, der von seiner Fähigkeit, Dinge plastisch auszudrücken, zukünftig leben will, der muss jetzt ‚nur‘ lernen, ein Autor im Wortsinn zu werden: ganz ‚für sich selbst‘ verantwortlich zu sein.

suche eine frau zum kennenlernen Erste Ansätze dafür gibt es bereits: Viele Schriftsteller haben sich aus der Knechtschaft der Lektorate befreit, sie veröffentlichen ‚jenseits der Verlagswelt‘ – und gönnen sich statt der acht Prozent Tantiemen, die sie nach langem Bitte-Bitte vom Verlag erhalten hätten, satte 60 oder 80 % vom Kuchen, was ihren ‚Verlust an Auflage‘ dann wieder ausgleicht. Dass durch fehlende Schranken auch das Indiskutable auf dem neuen Markt für E-Books und Books-on-Demand steigen wird, ist ebenfalls klar. Für Journalisten – oder ‚Tagesschreiber‘ – aber rentiert sich der Umstieg auf ‚verlagsbefreite Blogs‘ zumeist noch nicht im alten Ausmaß.

free dating apps on google play Diese Frage will dieses Buch nicht lösen. Es geht auch nicht um SEO und andere Formen der Linkhurerei, die den ‚Bekanntheitsgrad‘ einer Internet-Residenz erhöhen sollen. Die These, die hier vertreten wird, lautet anders: Wenn wir tatsächlich in einer Medienrevolution leben, dann erfordert diese Revolution notwendigerweise eine andere Art zu schreiben. Wandelt sich der Journalist, ob er will oder nicht, zum Autor, und zwar zu einem internetgestützten Autor, dann muss er lernen, seinen Stil abseits der Trampelpfade Wolf-Schneider’scher Normschreibung zu entwickeln, um wieder schriftstellerischer und persönlicher zu erscheinen. Der alte, abgeleierte Katechismus – vermeide den grausigen Passivstil, die langen Sätze und das böse Adjektiv – das genügt dann einfach nicht mehr.

amerikanische frau kennenlernen Zu diesem stilistisch-ästhetischen Thema wiederum findet sich – von der Friedrich-Ebert-Stiftung über den Medienbericht der Bundesregierung bis hin zu journalistischen Handbüchern – kein Wort in jenen Texten, die auf breiter Front den Niedergang des Journalismus noch eher beklagen, als dass sie ihm abhelfen würden.“ …


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single regensburg kostenlos partnersuche e darling gutschein partnersuche fischkopf de login Dfree online chat jobs flirten nach langer beziehung as Internet ist eine mediale Szenerie, die auf dem Prinzip der Selbsterfahrung basiert – wie ein Abenteurer zieht der Netzbewohner hinaus ins Ungewisse, um sich vom unendlichen Web überraschen zu lassen. Jeder, so er dies will, ist dabei nicht nur als Publikum unterwegs, er ist selbst Partizipant: Er artikuliert sich unbeschränkt öffentlich – ganz ohne exorbitante Vertriebs- und Druckkosten, die zuvor den Zugang zur Medienwelt begrenzten – und dort, wo es ihm gefällt, hinterlässt er in Form von ‚Links‘ seine Visitenkarte.

bekanntschaften philippinen Das trifft die bisherige ‚Expertenwelt‘ tief unterhalb der Wasserlinie, denn die Habermas’sche Sphäre gepflegter Kommunikation, wo intellektuelle Mandarine vom Lehrstuhl herab stellvertretend den Willen einer allgemeinen Vernunft verkündeten, die doch meist die ihre war, die versinkt in einem unabsehbaren Ozean des Diskurses, wohl auch des Geplappers, wo es keinerlei Zugangsbeschränkungen mehr gibt. Auch die Unvernunft hat damit jetzt eine Stimme erhalten.

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